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Beschreibung
Der „Piet Hein“-Stuhl von Sibast ist nach seinem Designer benannt. Der dänische Designer Piet Hein hat fast ein Jahrzehnt lang am Design des Stuhls gearbeitet, welches er 1968 fertigstellte. Es dauerte jedoch mehr als 50 Jahre, bis der Stuhl schließlich von Sibast Furniture in Produktion genommen wurde.
Das Design des „Piet Hein“-Stuhls basiert auf einer Superellipse – eine von Hein selbst benannte elliptische Form, die er erstmals für den berühmten Kreisverkehr am Sergels Torg in Stockholm verwendete. Hein war in der Tat ein Universalgelehrter, dessen Karriere die Bereiche der Mathematik, Architektur und Poesie umspannte. Er verwendete die harmonische elliptische Form später in vielen weiteren Werken, wie zum Beispiel bei der Sitzfläche und Rückenlehne des Piet-Hein-Stuhls.
Dieser Stuhl ist vollständig mit cognacfarbenem Anilinleder bezogen. Seine dynamisch positionierten, leicht schräg stehenden Beine sind aus Stahl gefertigt.
- Breite: 50 cm
- Höhe: 80 cm
- Sitzhöhe: 45 cm
- Farbe Braun, Chrom
- Material Gestell/Rahmen Stahl
- Polsterbezugsstoff Camo Leathers: Cognacfarbenes Anilin-Seidenleder
- Hinweise Bitte beachten Sie, dass echtes Leder ein Naturprodukt ist. Dies bedeutet, dass Farbe und Textur von Produkt zu Produkt variieren können. Anilinleder ist außerdem die weichste und natürlichste Lederart und entwickelt mit der Zeit eine Patina.
- Produkt-ID: SBPIETHEIN-CHAIR-CH-SILK-250
Piet Hein (1905–1996) war ein dänisches Multitalent: Er arbeitete als Dichter, Architekt, Designer, Mathematiker, Erfinder und Spieleentwickler. Hein wuchs in Kopenhagen auf und war angetrieben von einem unerschöpflichen Interesse für die Welt: Er studierte Kunst, Philosophie und Theoretische Physik an verschiedenen Hochschulen, schloss allerdings kein Studium ab. Während des Zweiten Weltkriegs schloss er sich der dänischen Widerstandsbewegung gegen Deutschland an und veröffentlichte unter dem Pseudonym Kumbel Kumbell bekannte Aphorismen, die er „Grooks“ nannte – im Laufe seiner Karriere schrieb er insgesamt über 10.000 „Grooks“.
Nach dem Krieg wurde Hein für seine Superellipse bekannt, eine geometrische Form, die eine Ellipse mit einem Rechteck kombiniert, und die er für den Kreisverkehr des öffentlichen Platzes „Sergels torg“ in Stockholm benutzte, sowie für verschiedene Möbel- und Produktdesigns. Hein erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Werke, wie die Emil-Aarestrup-Medaille, den dänischen ID-Preis und Ehrendoktortitel der Yale University sowie der Universität von Odense.
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